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..drum nehmt
das Glas, singt hoch und breit
ein Prosit der Gemütlichkeit!!! So endete, das ist uns klar, das Gedicht vom letzten Jahr, in dem, wenn ich das kurz erwähne, es ging um Alte und Sopräne, und heute, das weiß Frau, Kind, Mann, heute sind die Männer dran. |
Die sind
aufgeteilt ich schwöre,
klar in Bässe und Tenöre, manche sind zwar Baritöne, keine schiachen, lauter schöne, doch zum Großteil ist es so, und darüber bin ich froh, dass sie sich von selbst entscheiden, wo sie selbst viel lieber leiden, denn tief unten viel verpufft und man hört nur warme Luft, oder oben nur zu fisteln, was so ähnlich klingt wie Disteln, ja sie teilen sich selbst auf ob sie runter oder rauf wollen und das geht echt gut, ja da zieh ich meinen Hut, |
doch das
kann ja gar nicht sein,
weil ich keinen aufhab, nein jetzt muss, ohne abzuschmieren, ich die Männer präsentieren und das mach ich nicht genetisch aber auch nicht alphabetisch, nein gerade und nicht schief, von ganz hoch bis ganz nach tief, oder wenn man will, ich ächz, anders g´sagt von links nach rechts. |
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Ganz links
außen steht der Hannes
und ein jeder weiß, der kann es, gibt sich niemals eine Blöße, ist er zwar mit seiner Größe nicht ganz vorne mit dabei, doch das ist mir einerlei, weil er einfach super singt, und er´s immer wieder bringt. Einmal ist ihm was passiert, denn da hat er ungeniert, von der Probe sich gedrückt und er ist völlig entzückt schnell zum Bruder hin gefahren, der jetzt schon seit ein paar Jahren in der Obersteiermark Pfarrer ist, das find ich stark. |
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Jedenfalls
ist unser Freund
Samstags als die Sonne scheint, fröhlich so dahin gewedelt, hat dabei auch noch geblödelt, als ganz plötzlich unbetagt, jemand abschwingt und ihn fragt, wo er gestern Abend war bei der Probe und ganz klar, hat der Hannes sich geschreckt, denn er hat nicht gleich gecheckt, wer in Schladming das schon weiß, das in Hartberg Hannes Preiß nicht geprobt hat, und sogleich wurde er ein wenig bleich. Aber schon Sekunden drauf löste sich das Alles auf, denn der Fragende ganz klar, war ich selbst, ich war auch da. |
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Gleich daneben
steht normal,
heut war´s aber nicht der Fall unser männlicher M. M., und der ist auch nicht plem-plem, aber derzeit karenziert, deshalb wird er heut negiert. |
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Mit und ohne
Deo,
als nächstes unser Leo, der eigentlich ja Harald heißt und mit Tönen um sich schmeißt. Er hat gern kleine Kinder zu Hause oder in der Schule dort am Lemberg droben, deshalb kommt er zu den Proben ab und an auch mal zu spät, weil es halt nicht andres geht, und der Papa ganz zum Schluss beim Schlafen gehen da sein muss. Doch wenn er kommt, tut er es richten, auf dich möchte ich nicht verzichten. |
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Es folgt,
und er ist kein Inspektor,
sondern unser Bankdirektor, der in St. Lorenzen wohnt und auf Millionen trohnt. Unsern Chor er gut verstärkt Und daneben fleißig werkt, braucht der Chor wieder Plakate oder eine tolle Karte, sein Design, das ist kein Kleister, er ist unser Grafikmeister. Unterstützt von uns´rer Mitzi, ja der Werner ist ein Strizzi, weil er sprach, "Hört was ich sag´, weil ab heut´ ich nicht mehr mag." Und so warf er hin den Job, doch was er tat, das war top, ohne Hutz muss er jetzt geh´n, lieber Werner Dankeschön. |
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Als nächstes,
mein Vorgänger
sein Vorname ist länger, weil aus zwei Teilen er besteht, was trotzdem gut zu lesen geht. Der Helge-Hans, das ist kein Lump und deshalb heißt er sicher Kump, und von Beruf ist er nicht Lehrer, nein, ein echter Rauchfangkehrer, und schrieb, das weiß ich ganz genau, ja klar, über den MGV |
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seine Abschlussarbeit,
jedoch verschaff ich Klarheit, nicht, wie den MGV man putzt, weil das wahrscheinlich eh nix nutzt, nein, er sammelte Berichte, erklärt dessen Geschichte und wird im schönen Burgenland, zum Magister dann ernannt, damit man´s nicht vergisst, als Top-Klarinettist. |
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Als letzten
der Tenöre,
den ich zwar nicht verhöre, sonder präsentieren tu, dann kriegen die gleich ihre Ruh, kommt noch als wackrer Mann, der Höfler Gernot dran. Erst Sänger und dann später schon bald mein Stellvertreter ist er in unsrer letzten Reih, seit ich den Chor hab stets dabei, Mit Bart und langen Haaren, die auch schon länger waren, dann wieder kurz und frisch rasiert, man weiß nie, was bei ihm passiert, da hilft er mir gut aus, und kriegt dafür Applaus. |
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Nun folgen
unsre Bässe,
man sagt, hier sind auch kesse Männer drunter und dabei, doch mir ist das einerlei ob ihre Hüften schwingen, hauptsåch, sie tan singen!!! |
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Als erstes
ist der Hermann dran,
früher mal ein armer Mann, weil er mir, so vis-a-vis, beibrachte Geographie. Ja, das war kein leichtes Los, und heut frage ich mich bloß, wie er geschafft hat diese Last, doch irgendwie hat es gepasst, wenngleich, das sag ich schon, als er ging in die Pension, da sagte er, passt jetzt gut auf, "Ich höre mit dem Singen auf!". Doch noch im gleichen Jahr, da war er wieder da, ich freute mich, nahm es gelassen, seitdem hat er uns nicht verlassen, und singt, so wird es vorgelesen, als wär´ er niemals weg gewesen. |
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Dann kommt
schon in der Tat
da brauch ich keinen Rat, ein Mann voll Sport und Tanz, denn das ist unser Franz. Auf Berge rauf und wieder runter, immer zackig, immer munter, hält die Lisl stets auf Trab, und wirft ihn auch sein Snowboard ab, wird die Schulter eingerenkt, er sich keine Pause schenkt, proben kommt und zu uns spricht, "Ich brauche meine Schulter nicht beim Singen, soll daheim ich sitzen? Nein, weil ich tu selten spritzen, eine Probe, ich bin da!" so ist unser Franz ja, ja. |
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Jetzt darf
ich mich nicht vergeigen,
muss mich eher schon verneigen weil der Luis ist an der Reihe, und ich sag schon jetzt verzeihe, wenn ich was von Obmann-Taten, heute hier tu gleich verraten. Nein, bevor noch etwas gschicht, nein, das tu ich besser nicht. Unser Luis ein Vorbild ist, niemals auf die Prob´ vergisst, |
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doch jährlich
tut er einmal fehlen,
damit muss ich dich jetzt quälen, das bleibt dir jetzt nicht erspart, wenn er Leiter-Ausflug fahrt. Sonsten ist das ganz Jahr, unser Obmann fleißig da, kümmert sich um dies und das und ich find das wirklich klass, dass wir dich haben, völlig klar, hoffentlich noch viele Jahr´. |
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Im KMV das
weiß man schon,
zählt auch viel Integration. Darum war es kein Problem für mache sogar angenehm, als der Gernot zu uns kam, früher weit weg wår daham, heute ist es uns bekannt, in dem schönen Kärntnerland. Jahre sind jetzt schon vergangen, seit bei uns er angefangen, hat, das hat mich echt gerührt, eine Sängerin verführt, sie sich nicht nur ausgeborgt, nein, er hat sie gleich versorgt, und schon nach 3,4,5 Jahr, war der Sängernachwuchs da. |
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Jetzt fällts
leicht zu überbrücken,
denn jetzt kommt das Sängerküken bei den Männer endlich dran, ja auch er ist schon ein Mann, nicht nur Sänger, Zauberer auch ein Herzensrauberer, ja der Paul ist uns bekannt, auch als Top-Volksmusikant. Aus dem Flieger raus gekrochen, steckt der Jet-leg noch im Knochen singt im Bass er heute mit, senkt den Altersschnitt rapid! |
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Ganz zuletzt
und meist rechts außen,
fast schon aus der Kirche draußen, steht und dieses weiß man schon, unsres Obmanns Schwiegersohn. Dieser Mann, doppelter Vater, spielte schon am Burgtheater, heut jedoch, es macht ihm Spaß, ist er bei der Caritas, kam zurück auf diese Schiene, durch sein Weibchen, die Sabine, |
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ja der Martin
war der letzte,
unsrer Sänger, doch entsetzte Blicke sahen mich aus dem Spiegel an, denn es fehlt hier noch ein Mann, der zwar singen könnte gut, was er bei uns doch nicht tut, aber er ist stets zur Stelle, ob in Kirche und Kapelle, wenn wir wieder einen brauchen, dessen Finger wieder rauchen, |
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weil er diese
schnell bewegt
und dabei die Orgel schlägt. Lieber Hubert, das bist du und es ließ mir keine Ruh, dich hier nicht mal zu erwähnen, denn du g´hörst ja auch zu denen, die, als Jungspund mich schon kannten, mein Musiktalent erkannten und vielleicht es auch verfluchten, zu erziehen mich versuchten. |
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Doch noch
einen muss ich nennen,
den von uns wohl alle kennen, aber der bei uns nicht singt, trotzdem sehr viel Freude bringt. Sein Auge ist prädestiniert, dass er damit uns fotografiert und wir können sein frohes Schaffen |
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auf der Homepage
dann begaffen,
doch nicht nur wir, die ganz Welt, sieht, was ins Internet gestellt, drum freuen sich auch viele Mütter über die Fotos., Helmut Hütter dir sei lautstark nun gedankt, dass das ganze G´wölb stark schwankt. |
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Fast am Ende,
bin ich froh,
dass heut da ist Dechant Joe. Was mir dran besonder g´fållt, ist, dass er heut ålles zåhlt, nicht zitiert aus dem Brevier, Lieber Joe, ich danke dir. |
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Vor dem Schlussreim,
fällt mir ein,
noch wer soll gewürdigt sein, er ist beliebt auch bei den Damen, und er trägt einen Vogelnamen, doch einen Vogel hat er nicht, gibt uns immer tolles Licht, sperrt die Kirche auf und zu lieber Fink Sepp, das bist du. Dank auch dir und deinem Tun, doch nun will der Dichter ruhn, |
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ja das waren
unsre Männer,
tolle Typen, keine Penner, drum nehmt das Glas, singt hoch und breit ein Prosit der Gemütlichkeit!!! |
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© Hannes
Steinwender
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