..drum nehmt das Glas, singt hoch und breit
ein Prosit der Gemütlichkeit!!!
So endete, das ist uns klar,
das Gedicht vom letzten Jahr,
in dem, wenn ich das kurz erwähne,
es ging um Alte und Sopräne,
und heute, das weiß Frau, Kind, Mann,
heute sind die Männer dran.
Die sind aufgeteilt ich schwöre,
klar in Bässe und Tenöre,
manche sind zwar Baritöne,
keine schiachen, lauter schöne,
doch zum Großteil ist es so,
und darüber bin ich froh,
dass sie sich von selbst entscheiden,
wo sie selbst viel lieber leiden,
denn tief unten viel verpufft
und man hört nur warme Luft,
oder oben nur zu fisteln,
was so ähnlich klingt wie Disteln,
ja sie teilen sich selbst auf
ob sie runter oder rauf
wollen und das geht echt gut,
ja da zieh ich meinen Hut,
doch das kann ja gar nicht sein,
weil ich keinen aufhab, nein
jetzt muss, ohne abzuschmieren,
ich die Männer präsentieren
und das mach ich nicht genetisch
aber auch nicht alphabetisch,
nein gerade und nicht schief,
von ganz hoch bis ganz nach tief,
oder wenn man will, ich ächz,
anders g´sagt von links nach rechts.
Ganz links außen steht der Hannes
und ein jeder weiß, der kann es,
gibt sich niemals eine Blöße,
ist er zwar mit seiner Größe
nicht ganz vorne mit dabei,
doch das ist mir einerlei,
weil er einfach super singt,
und er´s immer wieder bringt.
Einmal ist ihm was passiert,
denn da hat er ungeniert,
von der Probe sich gedrückt
und er ist völlig entzückt
schnell zum Bruder hin gefahren,
der jetzt schon seit ein paar Jahren
in der Obersteiermark
Pfarrer ist, das find ich stark.
Hannes Preiß
Jedenfalls ist unser Freund
Samstags als die Sonne scheint,
fröhlich so dahin gewedelt,
hat dabei auch noch geblödelt,
als ganz plötzlich unbetagt,
jemand abschwingt und ihn fragt,
wo er gestern Abend war
bei der Probe und ganz klar,
hat der Hannes sich geschreckt,
denn er hat nicht gleich gecheckt,
wer in Schladming das schon weiß,
das in Hartberg Hannes Preiß
nicht geprobt hat, und sogleich
wurde er ein wenig bleich.
Aber schon Sekunden drauf
löste sich das Alles auf,
denn der Fragende ganz klar,
war ich selbst, ich war auch da.
Gleich daneben steht normal,
heut war´s aber nicht der Fall
unser männlicher M. M.,
und der ist auch nicht plem-plem,
aber derzeit karenziert,
deshalb wird er heut negiert.
Harald Leopold
Mit und ohne Deo,
als nächstes unser Leo,
der eigentlich ja Harald heißt
und mit Tönen um sich schmeißt.
Er hat gern kleine Kinder
zu Hause oder in der
Schule dort am Lemberg droben,
deshalb kommt er zu den Proben
ab und an auch mal zu spät,
weil es halt nicht andres geht,
und der Papa ganz zum Schluss
beim Schlafen gehen da sein muss.
Doch wenn er kommt, tut er es richten,
auf dich möchte ich nicht verzichten.
Es folgt, und er ist kein Inspektor,
sondern unser Bankdirektor,
der in St. Lorenzen wohnt
und auf Millionen trohnt.
Unsern Chor er gut verstärkt
Und daneben fleißig werkt,
braucht der Chor wieder Plakate
oder eine tolle Karte,
sein Design, das ist kein Kleister,
er ist unser Grafikmeister.
Unterstützt von uns´rer Mitzi,
ja der Werner ist ein Strizzi,
weil er sprach, "Hört was ich sag´,
weil ab heut´ ich nicht mehr mag."
Und so warf er hin den Job,
doch was er tat, das war top,
ohne Hutz muss er jetzt geh´n,
lieber Werner Dankeschön.
 
Werner Hutz
 
Als nächstes, mein Vorgänger
sein Vorname ist länger,
weil aus zwei Teilen er besteht,
was trotzdem gut zu lesen geht.
Der Helge-Hans, das ist kein Lump
und deshalb heißt er sicher Kump,
und von Beruf ist er nicht Lehrer,
nein, ein echter Rauchfangkehrer,
und schrieb, das weiß ich ganz genau,
ja klar, über den MGV
Helge Kump
seine Abschlussarbeit,
jedoch verschaff ich Klarheit,
nicht, wie den MGV man putzt,
weil das wahrscheinlich eh nix nutzt,
nein, er sammelte Berichte,
erklärt dessen Geschichte
und wird im schönen Burgenland,
zum Magister dann ernannt,
damit man´s nicht vergisst,
als Top-Klarinettist.
 
Gernot Höfler
 
Als letzten der Tenöre,
den ich zwar nicht verhöre,
sonder präsentieren tu,
dann kriegen die gleich ihre Ruh,
kommt noch als wackrer Mann,
der Höfler Gernot dran.
Erst Sänger und dann später
schon bald mein Stellvertreter
ist er in unsrer letzten Reih,
seit ich den Chor hab stets dabei,
Mit Bart und langen Haaren,
die auch schon länger waren,
dann wieder kurz und frisch rasiert,
man weiß nie, was bei ihm passiert,
da hilft er mir gut aus,
und kriegt dafür Applaus.
 
Nun folgen unsre Bässe,
man sagt, hier sind auch kesse
Männer drunter und dabei,
doch mir ist das einerlei
ob ihre Hüften schwingen,
hauptsåch, sie tan singen!!!
 
Hermann Groß
 
Als erstes ist der Hermann dran,
früher mal ein armer Mann,
weil er mir, so vis-a-vis,
beibrachte Geographie.
Ja, das war kein leichtes Los,
und heut frage ich mich bloß,
wie er geschafft hat diese Last,
doch irgendwie hat es gepasst,
wenngleich, das sag ich schon,
als er ging in die Pension,
da sagte er, passt jetzt gut auf,
"Ich höre mit dem Singen auf!".
Doch noch im gleichen Jahr,
da war er wieder da,
ich freute mich, nahm es gelassen,
seitdem hat er uns nicht verlassen,
und singt, so wird es vorgelesen,
als wär´ er niemals weg gewesen.
Dann kommt schon in der Tat
da brauch ich keinen Rat,
ein Mann voll Sport und Tanz,
denn das ist unser Franz.
Auf Berge rauf und wieder runter,
immer zackig, immer munter,
hält die Lisl stets auf Trab,
und wirft ihn auch sein Snowboard ab,
wird die Schulter eingerenkt,
er sich keine Pause schenkt,
proben kommt und zu uns spricht,
"Ich brauche meine Schulter nicht
beim Singen, soll daheim ich sitzen?
Nein, weil ich tu selten spritzen,
eine Probe, ich bin da!"
so ist unser Franz ja, ja.
 
Franz Rath
 
Jetzt darf ich mich nicht vergeigen,
muss mich eher schon verneigen
weil der Luis ist an der Reihe,
und ich sag schon jetzt verzeihe,
wenn ich was von Obmann-Taten,
heute hier tu gleich verraten.
Nein, bevor noch etwas gschicht,
nein, das tu ich besser nicht.
Unser Luis ein Vorbild ist,
niemals auf die Prob´ vergisst,
Alois Gigler
doch jährlich tut er einmal fehlen,
damit muss ich dich jetzt quälen,
das bleibt dir jetzt nicht erspart,
wenn er Leiter-Ausflug fahrt.
Sonsten ist das ganz Jahr,
unser Obmann fleißig da,
kümmert sich um dies und das
und ich find das wirklich klass,
dass wir dich haben, völlig klar,
hoffentlich noch viele Jahr´.
 
Gernot Gaggl
 
Im KMV das weiß man schon,
zählt auch viel Integration.
Darum war es kein Problem
für mache sogar angenehm,
als der Gernot zu uns kam,
früher weit weg wår daham,
heute ist es uns bekannt,
in dem schönen Kärntnerland.
Jahre sind jetzt schon vergangen,
seit bei uns er angefangen,
hat, das hat mich echt gerührt,
eine Sängerin verführt,
sie sich nicht nur ausgeborgt,
nein, er hat sie gleich versorgt,
und schon nach 3,4,5 Jahr,
war der Sängernachwuchs da.
 
Jetzt fällts leicht zu überbrücken,
denn jetzt kommt das Sängerküken
bei den Männer endlich dran,
ja auch er ist schon ein Mann,
nicht nur Sänger, Zauberer
auch ein Herzensrauberer,
ja der Paul ist uns bekannt,
auch als Top-Volksmusikant.
Aus dem Flieger raus gekrochen,
steckt der Jet-leg noch im Knochen
singt im Bass er heute mit,
senkt den Altersschnitt rapid!
 
Paul Sommersguter
 
Martin Löschberger
 
Ganz zuletzt und meist rechts außen,
fast schon aus der Kirche draußen,
steht und dieses weiß man schon,
unsres Obmanns Schwiegersohn.
Dieser Mann, doppelter Vater,
spielte schon am Burgtheater,
heut jedoch, es macht ihm Spaß,
ist er bei der Caritas,
kam zurück auf diese Schiene,
durch sein Weibchen, die Sabine,
 
ja der Martin war der letzte,
unsrer Sänger, doch entsetzte
Blicke sahen mich aus dem Spiegel an,
denn es fehlt hier noch ein Mann,
der zwar singen könnte gut,
was er bei uns doch nicht tut,
aber er ist stets zur Stelle,
ob in Kirche und Kapelle,
wenn wir wieder einen brauchen,
dessen Finger wieder rauchen,
Hubert Farnberger
weil er diese schnell bewegt
und dabei die Orgel schlägt.
Lieber Hubert, das bist du
und es ließ mir keine Ruh,
dich hier nicht mal zu erwähnen,
denn du g´hörst ja auch zu denen,
die, als Jungspund mich schon kannten,
mein Musiktalent erkannten
und vielleicht es auch verfluchten,
zu erziehen mich versuchten.
 
Doch noch einen muss ich nennen,
den von uns wohl alle kennen,
aber der bei uns nicht singt,
trotzdem sehr viel Freude bringt.
Sein Auge ist prädestiniert,
dass er damit uns fotografiert
und wir können sein frohes Schaffen
auf der Homepage dann begaffen,
doch nicht nur wir, die ganz Welt,
sieht, was ins Internet gestellt,
drum freuen sich auch viele Mütter
über die Fotos., Helmut Hütter
dir sei lautstark nun gedankt,
dass das ganze G´wölb stark schwankt.
 
Fast am Ende, bin ich froh,
dass heut da ist Dechant Joe.
Was mir dran besonder g´fållt,
ist, dass er heut ålles zåhlt,
nicht zitiert aus dem Brevier,
Lieber Joe, ich danke dir.
Joe Reisenhofer
Sepp Fink
Vor dem Schlussreim, fällt mir ein,
noch wer soll gewürdigt sein,
er ist beliebt auch bei den Damen,
und er trägt einen Vogelnamen,
doch einen Vogel hat er nicht,
gibt uns immer tolles Licht,
sperrt die Kirche auf und zu
lieber Fink Sepp, das bist du.
Dank auch dir und deinem Tun,
doch nun will der Dichter ruhn,
 
ja das waren unsre Männer,
tolle Typen, keine Penner,
drum nehmt das Glas, singt hoch und breit
ein Prosit der Gemütlichkeit!!!
© Hannes Steinwender